So, nun ist es eine Woche her, seit der OP.
Die Sicht in die Nähe ist weiterhin schlecht - ab und zu muss die billige Lesebrille ran. Daneben habe ich kaum Probleme mit den Augen - auch die Trockenheit, die immer erwähnt wird, hält sich in Grenzen... und zwischendurch ein Tröpfchen Feuchtigkeitstropfen ist schnell gemacht. Lustigerweise ist immer dann, wenn so ein Tropfen ganz frisch auf dem Auge ist, die Sicht auch in der Nähe ganz gut... bis zwei drei Lidschläge später wieder alles beim 'Alten' ist..... welch doppeldeutige Aussage, da es hier ja vor allem um die Alterssichtigkeit geht....
Schlafen ohne Augenschutz-Schalen ist toll - aufstehen ohne Brille anziehen ebenso!
Keine beschlagene Brille, wenn man von der Kälte in die Wärme kommt....
Ich habe keine Mühe mit Lichtempfindlichkeit - hatte zwar am Wochenende zeitweise die Sonnenbrille an, aber wirklich nur, wenn ich in der prallen Sonne war.
Montag, Januar 17, 2011
Mittwoch, Januar 12, 2011
Lasik - 12. Januar
Beim Aufwachen die freudige Erkenntnis - der 'Flab' ist auch beim rechten Auge angewachsen - es stört nichts mehr!
Zur Sicht: in die Ferne prima - in die Nähe miserabel.
Duschen mit angestrengtem Augen geschlossenhalten - die ersten 3 Tage darf weder Dampf noch Wasser in die Augen kommen. Es geht - auch das Haarewaschen.
Zeitung lesen zum Morgenkaffee ist kaum machbar.... es ist ein komisches Gefühl, wenn es einfach nicht geht..... das kennt man als kurzsichtige einfach nicht.
Gemäss der Untersuchung am Vortag war Autofahren ab sofort wieder ok - also gings per Auto los.
Die Autofahrt war super - ich sah alles gestochen scharf - eindeutig schärfer als vorher mit Brille (wobei die Brillengläser sowieso etwas zu schwach waren). Auch die Licht-Höfe, die es ganz typisch in der ersten Zeit nach der OP geben kann, und die am Vortag extrem waren, waren kaum störend. Ein erstes Hochgefühl...... ich sehe superscharf....
Es nieselte als ich aus dem Auto stieg - welch Hochgefühl - keine Brille, die vertropft wird..... draussen geht es meinen Augen gefühlsmässig sowieso am Besten.
Im Büro dann eine gewisse Ernüchterung und auch etwas Beunruhigung. Ich sah nicht richtig scharf am Bildschirm. Ans Handy musst ich gar nicht erst denken.... zumindest nicht um dort Mails zu lesen.... da nützte auch Retina-Bildschirm bester Apple-Qualität gar nix.
Ich hab dann doch in der Klinik angerufen und geschildert, wie wenig ich heute in der Nähe sehe.... und das ist völlig normal! Im ersten Monat kann es solche Schwankungen immer geben.
Erster Tag an dem ich zudem auch Feuchtigkeitstropfen brauchte.... dann ist jeweils die Sicht in der Nàhe wieder etwas besser..... Ich bin gespannt, wie es morgen ist.
Zur Sicht: in die Ferne prima - in die Nähe miserabel.
Duschen mit angestrengtem Augen geschlossenhalten - die ersten 3 Tage darf weder Dampf noch Wasser in die Augen kommen. Es geht - auch das Haarewaschen.
Zeitung lesen zum Morgenkaffee ist kaum machbar.... es ist ein komisches Gefühl, wenn es einfach nicht geht..... das kennt man als kurzsichtige einfach nicht.
Gemäss der Untersuchung am Vortag war Autofahren ab sofort wieder ok - also gings per Auto los.
Die Autofahrt war super - ich sah alles gestochen scharf - eindeutig schärfer als vorher mit Brille (wobei die Brillengläser sowieso etwas zu schwach waren). Auch die Licht-Höfe, die es ganz typisch in der ersten Zeit nach der OP geben kann, und die am Vortag extrem waren, waren kaum störend. Ein erstes Hochgefühl...... ich sehe superscharf....
Es nieselte als ich aus dem Auto stieg - welch Hochgefühl - keine Brille, die vertropft wird..... draussen geht es meinen Augen gefühlsmässig sowieso am Besten.
Im Büro dann eine gewisse Ernüchterung und auch etwas Beunruhigung. Ich sah nicht richtig scharf am Bildschirm. Ans Handy musst ich gar nicht erst denken.... zumindest nicht um dort Mails zu lesen.... da nützte auch Retina-Bildschirm bester Apple-Qualität gar nix.
Ich hab dann doch in der Klinik angerufen und geschildert, wie wenig ich heute in der Nähe sehe.... und das ist völlig normal! Im ersten Monat kann es solche Schwankungen immer geben.
Erster Tag an dem ich zudem auch Feuchtigkeitstropfen brauchte.... dann ist jeweils die Sicht in der Nàhe wieder etwas besser..... Ich bin gespannt, wie es morgen ist.
Tagebuch meiner LASIK OP
Am 10. Januar 2011 habe ich meine Augen lasern lassen. Hier will ich die Eindrücke der ersten Zeit dazu aufschreiben.
10. Januar 2011: kurz nach 15 Uhr wurden meine beiden Augen operiert. Die Prozedur war zwar zeitweise etwas unangenehm, aber nie schmerzhaft. Pro Auge dauert die Sache keine 15 Minuten - kurz vor 16 Uhr war ich fertig. Nach der OP wurden Pflegelinsen, die gleich die notwendigen Medikamente enthielten, eingesetzt. Diese mussten drauf bleiben, bis am nächsten Morgen.
Ich hatte auf beiden Augen Kurzsichtigkeit von über -6 Dioptrien - war also ohne Brille ziemlich 'blind'. Grad nach der OP wurde ein ganz kurzer Sehtest gemacht - ich kam auf 30 % Sehschärfe. Das tönt nach wenig, hat aber gereicht, dass ich mit den öV nach hause fahren konnte. Ohne Begleitung.
Für die ersten 3 Nächte muss ich so Plastik-Augenschalen tragen, die mit Klebestreifen am Gesicht befestigt werden. Für Seitenschläfer wie mich nicht ganz easy..... am 2. Abend wusste ich dann besser, wie ankleben, dass sie nicht stören.
Der Abend nach der OP war für mich sehr kurz. Um 17 Uhr zu hause, Tiere gefüttert und bereits kurz nach 19 Uhr war ich im Bett. Ich war psychisch sehr müde und geschafft. Zudem habe ich ja wirklich nicht viel gesehen - das war nicht grad motivierend.
Erste Nacht: unruhiger Schlaf - vor allem wegen störenden Augenschalen.
11. Januar 2011: um 08.20 Uhr Kontrolltermin beim Augenarzt. Die Hinfahrt war ziemlich bedrückend - ich sah immer noch nicht wirklich viel mehr als am Vortag, dabei sollte ich doch auf mindestens 70% kommen...... Die Linsen habe ich zwar leicht gemerkt, aber soweit gut vertragen.
Beim Arzt erste Tropfen ins Auge, danach kam die Linse raus - ah, ich seh ein ganzes Stück mehr..... zuerst hat er die Augen kontrolliert - insgesamt alles ok, keine Entzündung. Beim rechten Auge war der 'Flab' (das Teil, das sie wegschneiden bevor sie lasern und danach wieder zurückklappen) bereits vollständig angewachsen, bem linken Auge war noch ein Stück 'lose'.
Der Sehtest ergab über 80 % Sehschärfe - auch in der Nähe ging das Lesen gut. Allerdings hat er mir noch gezeigt, dass Lesen im Halbdunkeln schwierig ist - ich soll immer auf genügend Licht achten.
Da beim rechten Auge noch nicht alles ganz verheilt war, gabs dort nochmals eine AB-Creme ins Auge; für das andere Auge (und für beide Augen ab dem Folgetag) gab es Tropfen, wovon ich in der ersten Woche 3 x täglich welche reintun muss, danach eine Woche 2 x täglich, dann 1 x täglich, und dann fertig.
In 4 Wochen ist wieder Kontrolle.
Danach ab zur Arbeit. Das Sehen ging gut, Bildschirm, Handy alles sichtbar wenn auch nur ganz gut mit dem rechten Auge, da das linke aufgrund der AB-Salbe noch etwas verschmiert war - nur die 'offene' Stelle am linken Auge schmerzte. Typisches Fremdkörpergefühl bei jedem Wimpernschlag. Um 13.00 Uhr war Schluss mit Schauen - ich wollte nur noch das Auge zumachen... ich ging nach Hause. Nachmittag mehrheitlich verdöst, beim Radiohören. Danach erste Versuche mit Fernsehschauen - geht prima. Um 21 Uhr ins Bett - diesmal sind die Augenschalen besser positioniert - ich kann auf der Seite schlafen, ohne dass sie sich in die Wange 'bohren'...
10. Januar 2011: kurz nach 15 Uhr wurden meine beiden Augen operiert. Die Prozedur war zwar zeitweise etwas unangenehm, aber nie schmerzhaft. Pro Auge dauert die Sache keine 15 Minuten - kurz vor 16 Uhr war ich fertig. Nach der OP wurden Pflegelinsen, die gleich die notwendigen Medikamente enthielten, eingesetzt. Diese mussten drauf bleiben, bis am nächsten Morgen.
Ich hatte auf beiden Augen Kurzsichtigkeit von über -6 Dioptrien - war also ohne Brille ziemlich 'blind'. Grad nach der OP wurde ein ganz kurzer Sehtest gemacht - ich kam auf 30 % Sehschärfe. Das tönt nach wenig, hat aber gereicht, dass ich mit den öV nach hause fahren konnte. Ohne Begleitung.
Für die ersten 3 Nächte muss ich so Plastik-Augenschalen tragen, die mit Klebestreifen am Gesicht befestigt werden. Für Seitenschläfer wie mich nicht ganz easy..... am 2. Abend wusste ich dann besser, wie ankleben, dass sie nicht stören.
Der Abend nach der OP war für mich sehr kurz. Um 17 Uhr zu hause, Tiere gefüttert und bereits kurz nach 19 Uhr war ich im Bett. Ich war psychisch sehr müde und geschafft. Zudem habe ich ja wirklich nicht viel gesehen - das war nicht grad motivierend.
Erste Nacht: unruhiger Schlaf - vor allem wegen störenden Augenschalen.
11. Januar 2011: um 08.20 Uhr Kontrolltermin beim Augenarzt. Die Hinfahrt war ziemlich bedrückend - ich sah immer noch nicht wirklich viel mehr als am Vortag, dabei sollte ich doch auf mindestens 70% kommen...... Die Linsen habe ich zwar leicht gemerkt, aber soweit gut vertragen.
Beim Arzt erste Tropfen ins Auge, danach kam die Linse raus - ah, ich seh ein ganzes Stück mehr..... zuerst hat er die Augen kontrolliert - insgesamt alles ok, keine Entzündung. Beim rechten Auge war der 'Flab' (das Teil, das sie wegschneiden bevor sie lasern und danach wieder zurückklappen) bereits vollständig angewachsen, bem linken Auge war noch ein Stück 'lose'.
Der Sehtest ergab über 80 % Sehschärfe - auch in der Nähe ging das Lesen gut. Allerdings hat er mir noch gezeigt, dass Lesen im Halbdunkeln schwierig ist - ich soll immer auf genügend Licht achten.
Da beim rechten Auge noch nicht alles ganz verheilt war, gabs dort nochmals eine AB-Creme ins Auge; für das andere Auge (und für beide Augen ab dem Folgetag) gab es Tropfen, wovon ich in der ersten Woche 3 x täglich welche reintun muss, danach eine Woche 2 x täglich, dann 1 x täglich, und dann fertig.
In 4 Wochen ist wieder Kontrolle.
Danach ab zur Arbeit. Das Sehen ging gut, Bildschirm, Handy alles sichtbar wenn auch nur ganz gut mit dem rechten Auge, da das linke aufgrund der AB-Salbe noch etwas verschmiert war - nur die 'offene' Stelle am linken Auge schmerzte. Typisches Fremdkörpergefühl bei jedem Wimpernschlag. Um 13.00 Uhr war Schluss mit Schauen - ich wollte nur noch das Auge zumachen... ich ging nach Hause. Nachmittag mehrheitlich verdöst, beim Radiohören. Danach erste Versuche mit Fernsehschauen - geht prima. Um 21 Uhr ins Bett - diesmal sind die Augenschalen besser positioniert - ich kann auf der Seite schlafen, ohne dass sie sich in die Wange 'bohren'...
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